Psychotherapeutische Praxis
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Selbsthilfe

Die Selbsthilfegruppe bei seelischen Leidenszuständen (u.a. Depression und/oder Angst) findet einmal in der Woche für je 90 Minuten statt (18 bis 19:40 Uhr); es gilt die Verschwiegenheitspflicht.

Kosten: 35,- Euro pro Abend

Anmeldung telefonisch: 0699 / 109 03 918


Selbsthilfe

Ein Hauptmerkmal von Selbsthilfe ist die Zusammenkunft von Menschen, die in ähnlicher oder gar gleicher Weise von einer bestimmten Problematik betroffen sind.
Ausgangspunkt - und somit Grundlage für eine Lösung des anstehenden Problems - ist immer das aktuelle Problem von Teilnehmer/inne/n und die eigenen Erfahrungen, die andere in der Gruppe bereits damit gemacht haben.
Das Wesen der Selbsthilfe besteht darin, dass Problemlösungen von jedem/r Teilnehmer/in selbst kommen sollen.
 
Die Gruppenteilnehmer/innen sind keine Fachkräfte bzw. gelernte Professionist/inn/en für die Lösung der Probleme anderer Teilnehmer/innen, jedoch sind sie Expert/inn/en in eigener Sache. Die anderen sind nicht Arzt/Ärztin, nicht Helfer/in, sondern schützende, verständnisvolle und katalysierende Instanz. Sie akzeptieren den/die Einzelne/n mit der individuellen Problematik und hinterfragen Details, Einstellungen und die Haltung, wodurch sie die betreffende Person zu Reflexionen ermutigen, welche durch die vielen neuen Inputs zu neuen Selbsteinschätzungen, Sichtweisen und Strategien führen können.
Natürlich sind auch gewisse Hilfestellungen möglich, jedoch sicherlich nicht die Bevormundung.
 
Es ist also kaum der getätigte Vorschlag, der helfen kann, sondern der Prozess des Vorschlagens, eingebettet in einer Atmosphäre des signalisierten Interesses und der Anteilnahme. Das Gefühl geschützt, geborgen und aufgehoben zu sein ermöglicht der Person den eigenen Wert vermehrt zu schätzen, womit sie eher in die Lage versetzt wird, das eigene Selbstheilungspotenzial zu entfalten. Eine hoffnungsvolle Aussicht und der erlebte Anteil an eigener Kompetenz in gerade jener Problematik, die bisher als unüberwindbar gesehen wurde, tragen wesentlich zur Lösung bzw. Gesundung bei.
 
Die Basis für ein derartiges Verhalten bildet jene allgemeine Haltung, die jede einzelne Person mit ihren spezifischen Problemen annehmen lässt, wie sie ist, und mit ihr so umgeht, wie ‚man selbst’ gerne hätte, dass mit einem umgegangen wird. Irvin Yalom, Professor für Psychiatrie an der Stanford University School of Medicine, spricht davon, dass dieses Verhalten oft einen wichtigen Schlüssel zur Aufhellung der pathologischen interpersonalen Beziehungsstruktur darstellt (vgl. Yalom 19995, S. 31).
 
Selbsthilfegruppen sind neben der psychotherapeutischen und psychiatrischen Intervention ein wesentlicher Beitrag zur möglichen Genesung.
 

Eine neue Gruppe ist ab 5 Personen möglich.

 

 

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